Asbesthaltige Materialien wie Wellplatten aus Faserzement (oft Eternit genannt), Asbestzementrohre oder asbesthaltige Fliesenkleber dürfen in keinen normalen Container. CURANTO entsorgt Asbest nur für Gewerbekunden auf Anfrage. Für Privatkunden ist Asbest nicht bestellbar. Was Privatpersonen selbst tun dürfen und was die Entsorgung kostet, lesen Sie im Beitrag Asbest entsorgen.
Asbest bei CURANTO: was möglich ist
| Kundengruppe | Entsorgung von Asbest über CURANTO |
|---|---|
| Privatkunden | nicht möglich |
| Gewerbekunden | nur auf Anfrage über das Anfrageformular für Geschäftskunden |
Wo Asbest typischerweise steckt
Asbest wurde in Deutschland bis zum Verbot 1993 in vielen Baustoffen verarbeitet. Bei Gebäuden, die vor dem 31. Oktober 1993 errichtet wurden, ist deshalb Vorsicht geboten.
- Wellplatten, Dachplatten und Fassadenplatten aus Faserzement
- Asbestzementrohre, zum Beispiel für Lüftung oder Abwasser
- Blumenkästen und Pflanzkübel aus Faserzement
- Fliesenkleber, Putze, Spachtel- und Spritzmassen
- alte Bodenplatten (Floor-Flex-Platten)
Mit bloßem Auge lässt sich Asbest nicht sicher erkennen. Gewissheit bringt nur eine Materialprobe im Labor.
Warum Asbest nicht in den Container darf
Asbest ist ein gefährlicher Abfall und darf weder in den Bauschuttcontainer noch in den Baumischabfall oder den Sperrmüll. Wird Asbest in einem Container gefunden, kann der gesamte Inhalt als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Lassen Sie bei Verdacht deshalb vorher klären, ob Asbest enthalten ist.
Häufige Fragen
Kann ich Asbest bei CURANTO entsorgen?
Nur als Gewerbekunde und nur auf Anfrage mit individuellem Angebot. Für Privatkunden bietet CURANTO keine Entsorgung von Asbest an.
Darf Asbest in den Bauschuttcontainer?
Nein, asbesthaltige Baustoffe dürfen in keinen Bauschutt-, Baumischabfall- oder Sperrmüllcontainer. Wird Asbest im Container gefunden, kann der gesamte Inhalt als gefährlicher Abfall eingestuft werden.
Wo steckt Asbest typischerweise?
Asbest steckt vor allem in Baustoffen aus der Zeit vor dem Verbot 1993, zum Beispiel in Wellplatten und Fassadenplatten aus Faserzement (oft Eternit genannt), Asbestzementrohren, Blumenkästen sowie in manchen Fliesenklebern, Putzen, Spachtelmassen und Bodenplatten.
Kann ich Asbest selbst erkennen?
Nein, mit bloßem Auge lässt sich Asbest nicht sicher erkennen. Gewissheit bringt nur eine Materialprobe im Labor. Baujahr und Art des Baustoffs geben Hinweise.
Was darf ich als Privatperson mit Asbest selbst tun?
Was Privatpersonen selbst dürfen und welche Wege es für die Entsorgung gibt, erklären wir ausführlich im Beitrag Asbest entsorgen: Kosten, Regeln und was Privatpersonen selbst dürfen.
