Autor: Sven Wähnke
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Ein Containerdienst stellt für einen bestimmten Zeitraum einen oder mehrere Abfallcontainer zur Verfügung. Die Behälter werden an den gewünschten Ort geliefert, dort aufgestellt und nach dem Befüllen wieder abgeholt. Der Dienstleister übernimmt anschließend die fachgerechte Entsorgung des Inhalts.
Kurz gesagt: Der Abfall kommt in den Container – den Rest übernimmt der Containerdienst.
Ein Containerdienst übernimmt drei Kernaufgaben:
Lieferung des passenden Containers an den gewünschten Standort
Bereitstellung über die vereinbarte Stellzeit
Abholung und fachgerechte Entsorgung des Inhalts nach Befüllung
Je nach Anbieter kommen weitere Leistungen dazu, etwa die Beratung bei der Wahl von Abfallart und Containergröße oder Unterstützung bei einer benötigten Stellgenehmigung.
Ein Containerdienst lohnt sich immer dann, wenn mehr Abfall anfällt, als über die reguläre Mülltonne entsorgt werden kann – etwa bei Renovierung, Sanierung, Entrümpelung oder größeren Gartenarbeiten. Auch auf Baustellen, bei Events und im Gewerbe ist der Containerdienst Standard.
Eine ausführliche Übersicht mit Einsatzgebieten und Vorteilen gibt es im Beitrag Wann ist ein Containerdienst sinnvoll? Einsatzgebiete & Vorteile.
Nicht jeder Abfall passt in jeden Container – deshalb gibt es spezialisierte Containerarten, unter anderem für:
Eine vollständige Übersicht aller Containerarten und ihrer typischen Einsatzzwecke gibt es im Beitrag Welche Containerarten gibt es und wofür werden sie genutzt?
Container gibt es in der Regel zwischen 3 m³ und 40 m³. Die passende Größe hängt vom Abfallvolumen und -gewicht des jeweiligen Projekts ab.
Einen vollständigen Überblick über alle Größen gibt es im Beitrag Containergrößen im Überblick, Hilfe bei der Auswahl im Beitrag Welche Containergröße passt zu meinem Projekt?

Die Kosten hängen von Containergröße, Abfallart, Mietdauer, Region und eventuellen Zusatzgebühren ab. Die konkreten Preise und alle preisrelevanten Faktoren gibt es auf der Seite Containerdienst Preise sowie im Beitrag Containerdienst-Kosten im Überblick.
Container sind nach Abfallart getrennt zu befüllen: Wer beispielsweise Bauschutt mit Holz oder Styropor mischt, riskiert eine kostenpflichtige Nachsortierung. Die genauen Annahmerichtlinien je Abfallart – inklusive Positiv- und Negativlisten – stehen im Beitrag Was darf in den Container – und was nicht?
Die Bestellung läuft in drei Schritten: Abfallart auswählen, Containergröße und Zeitraum festlegen, Lieferadresse angeben und online buchen. Der ausführliche Bestellprozess samt Preisrechner steht auf der Seite Container mieten.
Auf dem eigenen Grundstück in der Regel nicht. Steht der Container auf öffentlichem Grund (z. B. Gehweg oder Straße), ist meist eine Genehmigung des Ordnungsamts nötig. Details dazu im Beitrag Wann wird eine Stellgenehmigung benötigt?
Ein Großteil der Abfälle wird stofflich oder energetisch verwertet statt einfach deponiert – etwa Bauschutt als Unterbau im Straßenbau, Holz energetisch, Metalle im Recycling, Grünschnitt als Kompost. Wie die Verwertung im Detail abläuft, beschreibt der Beitrag Was passiert mit dem Abfall nach dem Containerdienst?