TÜV Logo
 
 
Containerdienst ganz einfach - deutschlandweit!
Container bestellen
Sie kennen Ihre Abfallart schon, dann gelangen Sie in nur drei Schritten zu Ihrem Container:
Preise inkl. Transport & Entsorgung
Bis zu 21 Tage kostenlose Stellzeit
Kauf auf Rechnung
Telefonische Bestellannahme
Persönliche Beratung
Unsere Service-HotlineMo. - Fr. 08.00 - 16:30 Uhr
Sie benötigen ein individuelles Angebot?

Dämmwolle entsorgen – Container für Mineralwolle, Glaswolle & Steinwolle mieten

Bei Renovierungs-, Sanierungs- oder Rückbauarbeiten fällt häufig alte Dämmwolle an. Diese darf weder über den Hausmüll noch über den Bauschutt entsorgt werden. Dämmwolle, Glaswolle und Steinwolle zählen zu den mineralischen Dämmstoffen (künstliche Mineralfaser, KMF asbestfrei) und unterliegen besonderen Vorgaben bei der Entsorgung.

Mineralische Dämmstoffe werden seit vielen Jahren im Hausbau eingesetzt, da sie gute Wärmedämmeigenschaften, einen hohen Schallschutz und eine sehr gute Brandsicherheit bieten. Gleichzeitig erfordern sie beim Rückbau eine sorgfältige Handhabung, staubdichte Verpackung und eine getrennte, fachgerechte Entsorgung.

CURANTO unterstützt Sie bei der ordnungsgemäßen Entsorgung von Dämmwolle. Wir liefern den passenden Container, stellen zugelassene Säcke zur Verfügung und kümmern uns um die gesetzeskonforme Verwertung. Erfahren Sie hier, welche Dämmstoffe entsorgt werden dürfen, welche Füllhinweise gelten und wie die Entsorgung mit Container einfach und sicher abläuft.

Glaswolle und Steinwolle – Eigenschaften, Einsatzbereiche und Unterschiede

Glaswolle und Steinwolle zählen zu den am häufigsten eingesetzten Dämmstoffen im Hausbau und bei Sanierungsmaßnahmen. Beide Materialien gehören zur Gruppe der mineralischen Dämmstoffe und werden unter dem Begriff künstliche Mineralfaser (KMF) zusammengefasst. Sie zeichnen sich durch gute Wärmedämmeigenschaften aus, unterscheiden sich jedoch in Aufbau, Einsatzbereich und Verhalten beim Rückbau und bei der Entsorgung.

Glaswolle wird überwiegend aus recyceltem Glas hergestellt und besitzt eine faserige, leichte Struktur. Aufgrund ihrer Flexibilität lässt sie sich gut an unregelmäßige Bauteile anpassen und wird häufig bei der Dämmung von Dächern, Zwischendecken und Innenwänden eingesetzt. Auch im Trockenbau findet Glaswolle häufig Verwendung. Ihre gute Dämmwirkung bei geringem Gewicht macht sie zu einer wirtschaftlichen Lösung, insbesondere bei größeren Flächen. Beim Rückbau fällt Glaswolle meist in großen, voluminösen Mengen an, was eine staubarme Verpackung und eine getrennte Entsorgung erforderlich macht.

Steinwolle wird aus natürlichem Gestein, meist Basalt, hergestellt und ist deutlich dichter und druckfester als Glaswolle. Sie kommt vor allem dort zum Einsatz, wo höhere Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz oder Stabilität bestehen, etwa bei Fassadendämmungen, Flachdächern, Kellerdecken oder in gewerblichen und industriellen Gebäuden. Aufgrund ihrer höheren Dichte ist Steinwolle schwerer und formstabiler, was sich beim Rückbau in einem größeren Gewicht pro Volumeneinheit widerspiegelt. Auch hier ist eine getrennte, fachgerechte Entsorgung notwendig.

Unabhängig vom verwendeten Dämmstoff gilt, dass sowohl Glaswolle als auch Steinwolle nicht über den Hausmüll oder den Bauschutt entsorgt werden dürfen. Auch wenn moderne Mineralwolle asbestfrei ist, zählt sie zu den gesondert zu behandelnden Abfällen. Für eine gesetzeskonforme Entsorgung müssen die Materialien sortenrein gesammelt, staubdicht verpackt und über zugelassene Entsorgungswege verwertet werden.

Bei größeren Mengen, wie sie bei Sanierungen oder Rückbauarbeiten üblich sind, ist die Entsorgung über einen speziellen Dämmwolle-Container die praktikabelste Lösung. Ein Containerdienst stellt hierfür geeignete Behälter und zugelassene Säcke bereit und sorgt für eine sichere Abholung und fachgerechte Verwertung. So wird gewährleistet, dass Glaswolle und Steinwolle umweltgerecht entsorgt werden und alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten sind.

Dämmwolle richtig entsorgen – das müssen Sie beachten

Die Entsorgung von Dämmwolle unterliegt klaren Vorgaben, da es sich um einen mineralischen Dämmstoff mit besonderen Anforderungen handelt.

Diese darf nicht über den Hausmüll oder den Bauschutt entsorgt werden. Dämmwolle muss fachgerecht entsorgt werden. Nur so lassen sich Umweltbelastungen vermeiden und gesetzliche Vorgaben einhalten.

Für die Entsorgung von Dämmwolle mittels Mietcontainer gelten klare Füllhinweise. Ziel ist es, Staubentwicklung zu vermeiden und eine sichere Weiterverarbeitung zu ermöglichen. Deshalb dürfen Dämmstoffe nicht lose in den Container gegeben werden. Sie müssen stets staubdicht verpackt sein.

Was darf in den Dämmwolle-Container?

In den Dämmwolle-Container von CURANTO dürfen ausschließlich asbestfreie mineralische Dämmstoffe eingefüllt werden. Dazu zählen:

  • Weiche Mineralwolle
  • Dämmwolle
  • Glaswolle
  • Steinwolle
  • künstliche Mineralfaser (KMF) asbestfrei

Die Dämmstoffe dürfen ausschließlich in den von CURANTO mitgelieferten Säcken in den Container gegeben werden. Eine lose Befüllung oder die Verwendung anderer Verpackungen ist nicht zulässig.

Was darf nicht in den Container?

Der Container muss sortenrein befüllt werden. Andere Abfälle dürfen nicht beigemischt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • asbesthaltige Materialien
  • Bauschutt wie Fliesen, Steine, Putz oder Sanitärkeramik
  • Bims-, Poren- und Gasbetonsteine, zum Beispiel Ytong
  • Holz der Kategorie A4
  • teerhaltige Dachpappe
  • Reifen, Autoteile und Spraydosen
  • PCB-haltige Stoffe
  • Flüssigkeiten und gefährliche Abfälle wie Lacke, Öle, Elektrogeräte, Teer, Gussasphalt oder Chemikalien

Eine falsche Befüllung kann zu Mehrkosten oder dazu führen, dass der Container nicht abgeholt wird. Achten Sie daher auf eine saubere Trennung der Materialien.

Was kostet die Entsorgung von Dämmwolle?

Die Kosten für die Entsorgung von Dämmwolle lassen sich nicht pauschal festlegen. Sie hängen von mehreren Faktoren ab, die je nach Projekt unterschiedlich ausfallen können. Entscheidend ist dabei vor allem, wie viel Dämmwolle anfällt und welche Rahmenbedingungen vor Ort gegeben sind.

Ein wichtiger Kostenfaktor ist die Größe des Containers. Dämmwolle ist leicht, benötigt jedoch viel Volumen. Schon bei kleineren Sanierungsarbeiten kann daher ein größerer Container sinnvoll sein. Auch die Region und die Transportentfernung spielen eine Rolle, da sich Anfahrtswege und logistische Aufwände auf den Preis auswirken können.

Hinzu kommen die Entsorgungs- und Verwertungskosten. Dämmwolle zählt zu den gesondert zu behandelnden Abfällen und muss sortenrein, staubdicht verpackt und fachgerecht verwertet werden. Dafür sind zugelassene Entsorgungswege erforderlich. Ebenfalls im Preis enthalten ist die Bereitstellung der vorgeschriebenen Säcke, in denen die Dämmstoffe verpackt werden müssen.

Bei CURANTO sehen Sie die Preise für die Entsorgung von Dämmwolle direkt online. Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl wird Ihnen der verbindliche Festpreis für den passenden Container angezeigt. Der Preis enthält bereits alle relevanten Leistungen, einschließlich Containerstellung, Bereitstellung der zugelassenen Säcke, Abholung und fachgerechter Entsorgung. Versteckte Zusatzkosten gibt es nicht. So wissen Sie bereits vor der Bestellung genau, welche Kosten auf Sie zukommen, und können Ihr Projekt zuverlässig und transparent planen.

Welche Containergröße ist die richtige?

Die passende Containergröße hängt davon ab, wie viel Dämmwolle bei Ihrem Projekt anfällt. Dabei ist wichtig zu wissen: Dämmwolle ist sehr leicht, benötigt aber viel Platz. Schon kleine Flächen können daher schnell ein großes Volumen ergeben. Eine realistische Einschätzung im Vorfeld hilft, unnötige Mehrkosten oder einen zusätzlichen Container zu vermeiden.

Ein guter Anhaltspunkt ist die Fläche, von der die Dämmung entfernt wird. Dämmwolle aus einem einzelnen Raum oder aus Teilbereichen eines Hauses lässt sich meist in einem kleineren Container unterbringen. Bei einem kompletten Dachgeschoss oder mehreren Räumen steigt das Volumen deutlich an. Auch die Dämmstärke spielt eine Rolle. Je dicker die Dämmung, desto mehr Platz benötigt sie im Container, selbst wenn sie zusammengedrückt wird.

Hilfreich ist es zudem, sich die Dämmwolle im ausgebauten Zustand vorzustellen. Lose oder stark aufgefaserte Materialien nehmen mehr Raum ein als fest verlegte Platten. Da Dämmwolle ausschließlich in Säcken entsorgt werden darf, sollte zusätzlich Platz für die Verpackung eingeplant werden.

Als grobe Orientierung gelten folgende Richtwerte:

  • Ein 5 m³ Container eignet sich für kleinere Renovierungen oder einzelne Räume.
  • Ein 7 m³ Container ist meist passend für ein Dachgeschoss oder größere Teilbereiche eines Hauses.
  • Ein 10 m³ Container wird häufig bei umfangreichen Sanierungen oder vollständigen Dämmstoffrückbauten benötigt.

Wenn Sie unsicher sind, empfiehlt es sich, eher eine Nummer größer zu wählen. Der CURANTO Kundenservice unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der passenden Containergröße und hilft Ihnen, die Menge realistisch einzuschätzen.

Gesundheit beim Umgang und bei der Entsorgung von Dämmwolle – Das müssen Sie beachten

Beim Rückbau und bei der Entsorgung von Dämmwolle ist der Schutz der Gesundheit ein wichtiger Aspekt. Dämmstoffe wie Glaswolle und Steinwolle bestehen aus feinen mineralischen Fasern, die sich beim Ausbau lösen können. Auch wenn moderne Dämmwolle in der Regel asbestfrei ist, gelten für den Umgang und die Entsorgung klare Vorgaben, die eingehalten werden müssen.

Aus rechtlicher Sicht ist wichtig, dass Dämmwolle nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf. Sie zählt zu den gesondert zu behandelnden Abfällen und muss getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt werden. Zudem schreiben die einschlägigen Vorschriften vor, dass bei staubenden Arbeiten geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen sind. Ziel ist es, Gesundheitsrisiken für ausführende Personen sowie für Transport- und Entsorgungsbetriebe zu vermeiden.

Während des Ausbaus kann es zu Staubentwicklung kommen. Die Fasern können Haut, Augen und Atemwege reizen. Daher sollten Arbeiten an Dämmwolle möglichst ruhig und ohne unnötige Bewegung erfolgen. Eine gute Belüftung des Arbeitsbereichs trägt ebenfalls dazu bei, die Belastung zu reduzieren.

Für die Entsorgung gilt: Dämmwolle darf nicht lose in einen Container gegeben werden. Sie muss staubdicht in zugelassenen Säcken verpackt sein. Ein Containerdienst stellt diese Säcke bereit und sorgt für eine sichere Abholung und ordnungsgemäße Verwertung. So wird sichergestellt, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Wichtige Tipps für einen sicheren Umgang mit Dämmwolle

  • Tragen Sie bei Ausbauarbeiten Handschuhe, langärmlige Kleidung und eine Schutzbrille.
  • Verwenden Sie bei staubenden Arbeiten einen geeigneten Atemschutz.
  • Vermeiden Sie unnötiges Zerreißen oder Aufschütteln der Dämmwolle.
  • Lüften Sie Arbeitsräume regelmäßig und gründlich.
  • Verpacken Sie Dämmwolle ausschließlich in zugelassenen, staubdichten Säcken.
  • Entsorgen Sie Dämmwolle getrennt von anderen Abfällen.
  • Nutzen Sie für größere Mengen einen geeigneten Dämmwolle-Container.

Durch die Beachtung dieser Hinweise schützen Sie Ihre Gesundheit, vermeiden rechtliche Probleme und stellen eine sichere sowie fachgerechte Entsorgung von Dämmwolle sicher.

Wie dokumentiere ich die gewerbliche Entsorgung von Dämmwolle gemäß Gewerbeabfallverordnung?

Bei gewerblichen Bau- oder Sanierungsarbeiten schreibt die Gewerbeabfallverordnung vor, dass die Entsorgung von Abfällen nachvollziehbar dokumentiert wird. Dazu gehören Angaben zur Art des Abfalls, zur Menge sowie zum Entsorgungsweg. Diese Dokumentation dient als Nachweis für eine ordnungsgemäße und gesetzeskonforme Entsorgung.

Bei der Entsorgung über CURANTO werden die erforderlichen Unterlagen automatisch bereitgestellt. Dazu zählen unter anderem Auftragsbestätigungen, Rechnungen und gegebenenfalls Entsorgungsnachweise, aus denen der ordnungsgemäße Umgang mit der Dämmwolle hervorgeht. Diese Dokumente können von gewerblichen Kunden aufbewahrt und bei Bedarf gegenüber Behörden oder Auftraggebern vorgelegt werden.

FAQ – Häufige Fragen zur Entsorgung von Dämmwolle

Wie entsorgt man Dämmmaterial richtig?

Dämmmaterial wie Glaswolle oder Steinwolle darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es muss getrennt gesammelt, staubdicht verpackt und fachgerecht entsorgt werden. Für größere Mengen ist ein spezieller Dämmwolle-Container die sichere und gesetzeskonforme Lösung.

Gehört Dämmmaterial in den Sperrmüll?

Nein. Dämmmaterial gehört nicht in den Sperrmüll. Auch kleine Mengen dürfen dort nicht entsorgt werden. Dämmstoffe zählen zu gesondert zu behandelnden Abfällen und müssen separat entsorgt werden.

Kann ich Dämmwolle in den Gelben Sack werfen?

Nein. Der Gelbe Sack ist ausschließlich für Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen vorgesehen. Dämmwolle darf dort nicht entsorgt werden und muss getrennt abgeführt werden.

Ist Glaswolle Restmüll?

Nein. Glaswolle gilt nicht als Restmüll. Sie muss separat gesammelt, staubdicht verpackt und über zugelassene Entsorgungswege entsorgt werden. Eine Entsorgung über die Restmülltonne ist nicht zulässig.

Wie unterscheide ich Mineralwolle und Steinwolle?

Steinwolle ist eine Form der Mineralwolle. Der Begriff Mineralwolle umfasst sowohl Glaswolle als auch Steinwolle. Glaswolle ist meist leichter und weicher, Steinwolle dichter und schwerer. Für die Entsorgung gelten für beide Materialien die gleichen Grundregeln.

Wann braucht man einen Entsorgungsnachweis für Dämmwolle?

Ein Entsorgungsnachweis ist vor allem bei gewerblicher Entsorgung oder größeren Mengen erforderlich. Er dient als Beleg dafür, dass die Dämmwolle ordnungsgemäß und gesetzeskonform entsorgt wurde. Der Containerdienst stellt die entsprechenden Nachweise zur Verfügung.

Was sind mineralische Dämmstoffe?

Mineralische Dämmstoffe sind Dämmmaterialien aus mineralischen Fasern. Dazu zählen Glaswolle und Steinwolle. Sie werden häufig im Hausbau eingesetzt und gehören zur Gruppe der künstlichen Mineralfasern (KMF).

Ist die Entsorgung von Dämmwolle gefährlich?

Moderne Dämmwolle ist in der Regel asbestfrei und nicht gefährlich im rechtlichen Sinne. Dennoch können die feinen Fasern Haut, Augen und Atemwege reizen. Deshalb sind Schutzmaßnahmen und eine staubdichte Verpackung wichtig.

Kann Glas- und Steinwolle gemeinsam entsorgt werden?

Ja. Glaswolle und Steinwolle können gemeinsam entsorgt werden, sofern beide Materialien asbestfrei sind und zusammen in zugelassenen Säcken verpackt werden. Fremdstoffe dürfen nicht beigemischt werden.

Ist alte Dämmwolle asbesthaltig?

Nicht jede alte Dämmwolle ist asbesthaltig. Glaswolle und Steinwolle enthalten in der Regel kein Asbest, zählen jedoch zu den künstlichen Mineralfasern (KMF). Bei sehr alten Gebäuden kann eine eindeutige Einschätzung schwierig sein. Im Zweifel sollte eine fachliche Prüfung erfolgen. Die Entsorgung über CURANTO bezieht sich ausschließlich auf asbestfreie Dämmwolle.