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Baustellentoilette: Kosten, Pflicht & wer zahlt

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Autor: Sven Wähnke
Lesezeit: ca. 7 Minuten

Eine Baustellentoilette (auch Bauklo, Dixi-Ko, mobiles WC oder Toilettenkabine genannt) kostet je nach Ausstattung ab rund 119 € für 28 Tage Stellzeit, inklusive Transport, Aufstellung, Abholung und Entsorgung. Modelle mit Handdesinfektion liegen ab 129 €, Varianten mit Handwaschbecken ab 199 €. Jede zusätzliche Woche über die 28 Tage hinaus kostet ab 29,75 €. Pflicht ist die Baustellentoilette laut Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und ASR A4.1, sobald Beschäftigte regelmäßig auf der Baustelle arbeiten – zahlen muss sie gesetzlich der Arbeitgeber.

Was kostet eine Baustellentoilette pro Monat?

Die Grundmiete deckt bereits 28 Tage Stellzeit ab – das entspricht in etwa einem Monat. Die Preise unterscheiden sich nach Ausstattungsvariante:

Kostenübersicht
ModellAusstattung Preis für 28 Tage*Verlängerungswoche*
StandardWC + Urinalab 119 €ab 29,75 €
HanddesinfektionWC + Urinal + Handdesinfektionsspenderab 129 €ab 32,25 €
Waschbecken (Comfort+)WC + Urinal + Handwaschbecken (anschlussfrei)ab 149 €ab 37,25 €
RoomyRollstuhlgerecht, WC + Handdesinfektionsspenderab 199 €ab 49,75 €

*Alle Preise inkl. 19% MwSt., Transport, Aufstellung, Abholung, Entsorgung und wöchentlicher Reinigung. Regional (je nach PLZ) sind Abweichungen möglich.

Was kostet eine Baustellentoilette pro Woche?

Rechnerisch entspricht die Grundmiete für 28 Tage bei der Standardkabine knapp 30 € pro Woche (119 € ÷ 4 Wochen) – das deckt sich mit dem Preis der offiziellen Verlängerungswoche von 29,75 €. Wer eine Toilette nur für wenige Tage braucht, zahlt trotzdem die volle 28-Tage-Pauschale, da Anbieter in der Regel keine Tagespreise anbieten.

Wie teuer ist eine Baustellentoilette insgesamt?

Für eine typische Bauphase von 2–3 Monaten liegen die Gesamtkosten bei einer Standardkabine überschlägig zwischen 180 € und 240 € (Grundmiete plus 4–8 Verlängerungswochen).

Was im Preis enthalten ist, im Überblick:

  • Transport, Aufstellung und Abholung

  • Fachgerechte Entsorgung der Abwässer

  • Wöchentlicher Reinigungsservice mit Hochdruckreinigung

  • Auffüllen von WC-Papier und Verbrauchsmaterial

Ist eine Baustellentoilette Pflicht?

Ja. Sobald Mitarbeiter regelmäßig oder über mehrere Stunden auf einer Baustelle arbeiten, ist der Arbeitgeber laut Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A4.1 „Sanitärräume“) verpflichtet, hygienische Toilettenanlagen bereitzustellen. Bei kleineren Baustellen ohne Gebäude oder Wasseranschluss ist eine mobile, anschlussfreie Toilette die vorgeschriebene Lösung.

Die Mindestanzahl richtet sich nach der Teamgröße:

Anzahl benötigter Toiletten
Beschäftigte auf der BaustelleMindestanzahl Toiletten
bis 10 Personen1 WC
11–20 Personen2 WC
21–30 Personen3 WC
31–40 Personen4 WC

Weitere Pflichten aus der ArbStättV:

  • Der Weg vom Arbeitsplatz zur Toilette darf maximal 100 Meter betragen.

  • Die Kabine muss regelmäßig gereinigt werden – wöchentlich ist Standard.

  • Von Oktober bis April müssen Toilettenkabinen beheizbar sein.

Wann ist eine Baustellentoilette erforderlich?

Ab dem ersten Arbeitstag mit anwesendem Personal – nicht erst ab einer bestimmten Bauzeit oder Projektgröße.

Folgen bei Verstoß: Fehlt eine Toilette oder werden die Vorgaben nicht eingehalten, drohen nach § 9 ArbStättV Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Kommen durch fehlende oder unhygienische Sanitäranlagen Gesundheitsschäden hinzu, kann zusätzlich eine persönliche Haftung des Arbeitgebers greifen; Behörden können zudem einen Baustopp verhängen.

Die vollständigen Vorschriften, Hygienestandards und Wartungspflichten im Detail behandelt unser Artikel Toiletten auf Baustellen: Vorschriften, Pflichten und Hygienestandards.

Wer zahlt die Baustellentoilette?

Gesetzlich verpflichtet ist der Arbeitgeber – er muss die Sanitäranlage stellen und die Kosten tragen, das schreibt die Arbeitsstättenverordnung vor. Bei einem Bauunternehmen mit eigenem Personal ist das also die Baufirma selbst. Bei Generalunternehmer-Projekten wird die Kostenübernahme meist vertraglich zwischen Bauherr und beauftragten Gewerken geregelt; das ist im Einzelfall Vertragssache und nicht pauschal gesetzlich vorgeschrieben.

Wie viel kostet es, eine Baustellentoilette zu mieten?

Für die Miete selbst gilt die oben stehende Preistabelle – unabhängig davon, wer die Rechnung am Ende begleicht.

Wie funktioniert eine Baustellentoilette?

Moderne Baustellentoiletten sind anschlussfrei, benötigen also keinen Wasser- oder Abwasseranschluss. Sie funktionieren über einen integrierten Tank (in der Regel rund 250 Liter Fassungsvermögen für ca. 400–700 Toilettengänge) und WC-Flüssigkeit zur Geruchsbindung. Bei der wöchentlichen Reinigung wird der Tank komplett geleert, gereinigt und desinfiziert.

Grundausstattung aller Varianten:

  • Toilette und Urinal

  • Gute Belüftung und Tageslicht

  • Rutschhemmender Boden, Kleiderhaken, Innen-Schloss

  • WC-Papierhalter und WC-Flüssigkeit

Wie viele Toiletten braucht meine Baustelle?

Als Faustregel gilt eine Kabine für bis zu 10 Personen (siehe Tabelle oben). Bei freistehenden Baustellen ohne weitere Sanitäreinrichtung empfiehlt sich zusätzlich ein Modell mit Handwaschbecken oder Desinfektionsspender.

Wie nennt man eine Baustellentoilette?

Im Alltag kursieren mehrere Begriffe für dieselbe Sache – wer sucht, findet die gleiche Lösung oft unter anderem Namen:

  • Bauklo

  • Dixi-Klo (umgangssprachlich für mobile Toiletten generell, unabhängig vom Hersteller

  • Mobiles WC / mobile Toilette

  • Toilettenkabine

  • Baustellen-WC

  • Chemietoilette (umgangssprachlich, da über WC-Flüssigkeit statt Wasserspülung betrieben)

Gemeint ist in allen Fällen dieselbe anschlussfreie, mobile Sanitäreinheit.

Wie teuer ist es, ein Dixi-Klo zu kaufen?

Der Kauf einer Toilettenkabine (umgangssprachlich Dixi-Klo) ist grundsätzlich möglich, für die meisten Bauvorhaben aber wirtschaftlich wenig sinnvoll:

  • Eine neue Standard-Toilettenkabine kostet im Handel zwischen 600 und 1.500 € je nach Ausstattung und Hersteller.

  • Hinzu kommen laufende Kosten für Reinigung, Chemikalien und die Entsorgung der Abwässer – was eine zertifizierte Entsorgungsfirma erfordert.

  • Gebrauchte Kabinen sind ab ca. 200–400 € erhältlich, erfordern aber Eigenleistung bei Wartung und Entsorgungslogistik.

Für ein zeitlich begrenztes Bauprojekt rechnet sich der Kauf in der Regel nicht. Eine Miettoilette inkl. wöchentlichem Service und Entsorgung ist für Projekte bis zu mehreren Monaten die wirtschaftlichere und organisatorisch einfachere Lösung. Wer dauerhaft eine Kabine auf einem Betriebsgelände benötigt, kann den Kauf prüfen – aber auch dann ist die Entsorgungslogistik eigenständig zu organisieren.

FAQ

Was kostet eine Baustellentoilette pro Monat?

Ab 119 € für die Standardkabine inklusive 28 Tagen Stellzeit, Transport, Entsorgung und wöchentlicher Reinigung.

Wie teuer ist eine Baustellentoilette?

Je nach Ausstattung zwischen 119 € (Standard) und 199 € (mit Waschbecken) für die ersten 28 Tage, danach ab 29,75 € pro zusätzlicher Woche.

Was kostet eine Baustellentoilette pro Woche?

Rechnerisch rund 30 € pro Woche bei der Standardkabine – die offizielle Verlängerungswoche kostet 29,75 €.

Kann ich ein Dixi-Klo nur für einen Tag mieten?

Nein – auch bei CURANTO wird kein Tagespreis angeboten. Die Grundmiete deckt immer 28 Tage Stellzeit ab, unabhängig davon, ob die Toilette nur einen Tag oder mehrere Wochen benötigt wird.

Wie viel kostet die Miete einer Baustellentoilette?

Die Grundmiete für 28 Tage liegt zwischen 119 € und 199 €, abhängig vom Modell (Standard, Handdesinfektion, Waschbecken).

Wer zahlt die Baustellentoilette?

Gesetzlich in der Pflicht ist der Arbeitgeber; bei Projekten mit mehreren Beteiligten wird die Kostenübernahme oft vertraglich geregelt.

Wie viel kostet es, eine Baustellentoilette zu mieten?

Siehe Preistabelle oben – ab 119 € für 28 Tage, weitere Wochen ab 29,75 €.

Ist eine Baustellentoilette Pflicht?

Ja, laut Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und ASR A4.1, sobald regelmäßig Personal auf der Baustelle arbeitet.

Wann ist eine Baustellentoilette erforderlich?

Ab dem ersten Arbeitstag mit anwesenden Beschäftigten – unabhängig von der Baustellengröße.

Wie funktioniert eine Baustellentoilette?

Über einen anschlussfreien Tank (ca. 250 Liter) mit WC-Flüssigkeit zur Geruchsbindung, der wöchentlich geleert und gereinigt wird.

Wie nennt man eine Baustellentoilette?

Umgangssprachlich auch Bauklo, mobiles WC, Toilettenkabine oder Chemietoilette.

Baustelle komplett ausstatten: Container & Toilette zusammen planen

Neben der Sanitärlösung fällt auf den meisten Baustellen auch Bauabfall an. Passend zur Baustellentoilette lohnt sich häufig gleich die Bestellung eines Containers – je nach Material zum Beispiel für Bauschutt sauber, Bauschutt verunreinigt, Baumischabfall (leichte Abfälle), Baumischabfall (schwere Abfälle), Leichtbaustoffe oder gemischte Verpackungen. Bei Garten- und Außenarbeiten rund um die Baustelle sind zudem Container für Grünschnitt und Gartenabfälle, Boden & Erdaushub oder Sperrgut und Sperrmüll gefragt. Fällt Verpackungsmaterial in größeren Mengen an, gibt es außerdem Lösungen für Verpackungen aus Papier und Pappe sowie für KMF Dämm- und Mineralwolle.

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