Ob Eigenheimbauer, Handwerksbetrieb oder Bauträger: Diese Seite beantwortet die häufigsten Kostenfragen rund um Baustellentoiletten und Miettoiletten – ohne Umwege.
Ja. Auf Baustellen, auf denen Arbeitnehmer tätig sind, ist die Bereitstellung von Toiletten gesetzlich vorgeschrieben. Die rechtliche Grundlage ist die Baustellenverordnung (BaustellV) in Verbindung mit der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und den zugehörigen Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A4.1).
Konkret gilt: Ab einer beschäftigten Person auf der Baustelle muss eine Toilette vorhanden und zugänglich sein. Die ASR A4.1 gibt Richtwerte für die Anzahl der erforderlichen Toiletten in Abhängigkeit von der Beschäftigtenzahl vor – bei bis zu 9 gleichzeitig anwesenden Beschäftigten genügt in der Regel eine Toilette.
Für rein private Baustellen ohne Arbeitnehmer – also wenn ausschließlich der Bauherr selbst tätig ist – greift die Arbeitsstättenverordnung formal nicht. In der Praxis empfiehlt sich eine Baustellentoilette dennoch, allein aus hygienischen Gründen und um benachbarte Einrichtungen nicht zu belasten.
Fazit: Wer Handwerker oder Baupersonal beschäftigt, ist zur Bereitstellung verpflichtet. Kein Ermessensspielraum.
Die Kosten für die Baustellentoilette trägt grundsätzlich der Bauherr – als Verantwortlicher für die Baustelle und Arbeitgeber im Sinne der Baustellenverordnung. Das gilt auch dann, wenn auf der Baustelle ausschließlich beauftragte Handwerker und keine eigenen Arbeitnehmer tätig sind.

In der Praxis gibt es zwei Varianten:
Der Bauherr stellt die Toilette direkt: Er mietet eine Baustellentoilette, die für alle auf der Baustelle tätigen Personen zugänglich ist. Die Kosten sind Teil der allgemeinen Baustelleninfrastruktur.
Der Generalunternehmer oder Bauleiter übernimmt die Organisation: Bei größeren Projekten übernimmt häufig der koordinierende Betrieb die Bestellung und rechnet die Kosten mit dem Bauherrn ab – entweder als Pauschale oder als Weitergabe der Mietkosten.
Einzelne Handwerker sind grundsätzlich nicht verpflichtet, ihre eigene Toilette mitzubringen – außer wenn vertraglich anders geregelt oder wenn sie als Hauptverantwortliche auf der Baustelle agieren.
CURANTO berechnet die Miettoilette nach Wochen, mit 28 Tagen kostenloser Grundstellzeit. Der Preis ist regionabhängig und wird nach Eingabe der Postleitzahl im Online-Konfigurator angezeigt.
Im Mietpreis enthalten sind:
Anlieferung und Aufstellung
Abholung nach der Mietzeit
Wöchentlicher Reinigungsservice (Hochdruckreinigung, Auffüllung Verbrauchsmaterialien)
Entsorgung der Abwässer
WC-Flüssigkeit zur Geruchsreduzierung
Es gibt keinen versteckten Zusatzposten für Reinigung oder Entsorgung – alles ist im Festpreis enthalten.
Da CURANTO monatlich abrechnet, ergibt sich der Wochenpreis rechnerisch aus dem Monatspreis geteilt durch 4. Bei einem Monatspreis von beispielsweise 129€ entspricht das rund 32,25 € pro Woche – inklusive aller Serviceleistungen.
Den genauen Monatspreis für Ihre Region sehen Sie im Konfigurator auf curanto.de nach Eingabe der Postleitzahl und des gewünschten Toilettenmodells.
Der Preis einer Miettoilette hängt von drei Faktoren ab:
| Modell | Ausstattung |
|---|---|
| Standard | WC + Urinal |
| Handdesinfektion | WC + Urinal + Handdesinfektionsspender |
| Waschbecken (Comfort+) | WC + Urinal + Handwaschbecken (anschlussfrei) |
| Roomy | Rollstuhlgerecht, WC + Handdesinfektionsspender |
Einfachere Modelle sind günstiger, Modelle mit Waschbecken oder barrierefreier Ausstattung liegen preislich höher.
2. Mietdauer Je länger die Mietdauer, desto geringer der effektive Wochenpreis. Wer für ein mehrmonatiges Bauprojekt plant, kann das direkt im Konfigurator kalkulieren.
3. Lieferregion Wie bei Containern ist der Preis regionabhängig. CURANTO liefert deutschlandweit über ein Netzwerk von mehr als 100 Sanitärpartnern.
Der Kauf einer Toilettenkabine (umgangssprachlich Dixi-Klo) ist grundsätzlich möglich, für die meisten Bauvorhaben aber wirtschaftlich wenig sinnvoll:
Eine neue Standard-Toilettenkabine kostet im Handel zwischen 600 und 1.500 € je nach Ausstattung und Hersteller.
Hinzu kommen laufende Kosten für Reinigung, Chemikalien und die Entsorgung der Abwässer – was eine zertifizierte Entsorgungsfirma erfordert.
Gebrauchte Kabinen sind ab ca. 200–400 € erhältlich, erfordern aber Eigenleistung bei Wartung und Entsorgungslogistik.
Für ein zeitlich begrenztes Bauprojekt rechnet sich der Kauf in der Regel nicht. Eine Miettoilette inkl. wöchentlichem Service und Entsorgung ist für Projekte bis zu mehreren Monaten die wirtschaftlichere und organisatorisch einfachere Lösung. Wer dauerhaft eine Kabine auf einem Betriebsgelände benötigt, kann den Kauf prüfen – aber auch dann ist die Entsorgungslogistik eigenständig zu organisieren.
Miettoiletten für Baustellen – drei Ausstattungsvarianten, wöchentlicher Reinigungsservice inklusive, 28 Tage Grundstellzeit, deutschlandweite Lieferung.
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Fragen zur richtigen Modellwahl oder Anzahl der Toiletten für Ihre Baustelle: +49 2162 3769000 (Mo.–Fr. 08:00–16:30 Uhr) oder WhatsApp +49 177 8376058.