Autor: Sven Wähnke
Lesezeit: 10 Minuten
Wer ein Haus baut, einen Pool anlegt oder den Garten neu gestaltet, steht schnell vor der Frage: Wohin mit der ganzen Erde? Beim Ausheben von Fundamenten, beim Kellerbau oder bei größeren Gartenarbeiten entsteht mehr Boden, als sich wiederverwenden lässt. Diese überschüssige Erde – der Erdaushub – darf nicht einfach irgendwo abgeladen werden, sondern muss fachgerecht entsorgt werden.
Ein Container für Boden und Erdaushub kostet je nach Region und Größe ab 290 € bis ab 959 € inklusive Transport und Entsorgung, mit bis zu 21 Tagen kostenloser Stellzeit. Er ist die einfachste Möglichkeit, größere Mengen Erde direkt von der Baustelle abzutransportieren – geliefert, befüllt, abgeholt.

Die Preise unterscheiden sich je nach Region deutlich, teils um mehr als das Doppelte für dieselbe Containergröße. Alle Preise verstehen sich inklusive Transport, Anlieferung, Abholung und Entsorgung sowie bis zu 21 Tage kostenloser Stellzeit.
| Containergröße | Preisspanne |
|---|---|
| 3 m³ | ab 290 € – ab 589 € |
| 5 m³ | ab 319 € bis 449€ |
| 6 m³ - Abrollcontainer | ab 429 € – ab 449 € |
| 7 m³ | ab 399 € – ab 959 € |
Die Spannen basieren auf einer Stichprobe verschiedener Regionen. Der genaue Preis hängt von Ihrer Postleitzahl, der Entfernung zur nächsten Annahmestelle und regionalen Deponiegebühren ab – den exakten Preis für Ihre PLZ zeigt Ihnen der Online-Konfigurator sofort an.
Ist Erdaushub-Entsorgung kostenlos? Nein – auch kleinere Mengen sind in der Regel nicht kostenfrei, da Boden als Abfall gilt und ordnungsgemäß entsorgt werden muss. Die günstigsten Wege sind: Boden direkt auf dem eigenen Grundstück wiederverwenden (kostenlos), ein Big Bag für kleine Mengen bis 1 m³, oder ein eigener Anhänger zur Deponie. Ab etwa 1–2 m³ ist ein Container meist die wirtschaftlichere und unkompliziertere Lösung.
Nur reiner Erdaushub darf in den Container: natürliche, unverunreinigte Materialien wie Boden, Sand, Lehm, Ton oder Muttererde. Kleinere Steine unter 10 cm sind ebenfalls erlaubt.
Nicht erlaubt sind Wurzeln, Grasnarbe, größere Steine, Bauschutt, Holz, Metall, Folien, Müll sowie Schadstoffe wie Öl, Teer oder Farben. Solche Beimischungen machen aus reinem Boden gemischten Aushub, der deutlich teurer entsorgt werden muss.
Fällt bei Ihrem Projekt Erde mit Grasnarbe, größeren Steinen oder Wurzelresten an, ist der Container für Boden & Erdaushub mit Grasnarbe und Steinen die passendere Wahl – er ist speziell für diesen weniger reinen Aushub ausgelegt.
Ausgegrabene Baumstämme oder größere Wurzeln gehören in den Container für Stämme und Wurzeln.
Tipp: Legen Sie beim Befüllen eine Plane unter, damit kein Fremdmaterial hineingelangt. Je sortenreiner der Inhalt, desto günstiger und unkomplizierter die Entsorgung.
Formel: Länge × Breite × Tiefe = Kubikmeter Erdaushub. Beispiel: Ein 10 m² großer Terrassenbereich, 30 cm tief ausgehoben, ergibt rund 3 m³ Erde – dafür reicht die 3-m³-Klasse.
Zur Orientierung: Ein Kubikmeter entspricht etwa dem Volumen eines gefüllten Kleinwagens oder rund zehn Schubkarren.
Wichtig ist zusätzlich die Bodenbeschaffenheit: Lehmiger oder nasser Boden ist deutlich schwerer als lockerer Sand und beansprucht das zulässige Gesamtgewicht des Containers schneller. Im Zweifel lieber eine Größe mehr wählen als zwei Fahrten einplanen.
| Containergröße | max. Gewicht |
|---|---|
| 3 m³ | 3,9 Tonnen |
| 5 m³ | 6,5 Tonnen |
| 7 m³ | 9,1 Tonnen |
Steht der Container auf privatem Grund (eigenes Grundstück, Einfahrt), ist keine Genehmigung nötig – wichtig ist nur eine freie Zufahrt und ein tragfähiger Untergrund.
Soll der Container auf öffentlichem Grund stehen (Straße, Gehweg, Parkstreifen), ist eine Abstellgenehmigung der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung erforderlich. Diese regelt Standzeit und eventuelle Sicherheitsauflagen wie Warnbaken oder Beleuchtung. CURANTO unterstützt Sie auf Wunsch bei der Einholung.
Für Landschaftsbau-Betriebe gehört das Bewegen von Erde zum Alltag: neue Beete, Terrassenbau, Hanggestaltung oder das Setzen größerer Bäume erzeugen regelmäßig überschüssigen Boden. Ein zentral gesammelter Erdaushub-Container spart gegenüber vielen Einzelfahrten Zeit und Geld – und Sortenreinheit bleibt auch hier entscheidend: reiner Boden lässt sich günstiger entsorgen als verunreinigte Erdmassen.
Fallen neben Erde zusätzlich Ziegel, Betonreste oder andere mineralische Baustoffe an, reicht ein reiner Erdaushub-Container nicht mehr aus – dafür eignet sich ein Container für Bauschutt oder ein Container für gewerblichen Baumischabfall.
Frühjahr: Hauptsaison für Bau- und Gartenprojekte – hohe Nachfrage, beliebte Größen sind schneller ausgebucht. Frühzeitige Reservierung lohnt sich.
Sommer: Trockener Boden lässt sich schwerer abtragen, besonders bei lehmhaltigen Böden. Gleichzeitig herrscht Hochbetrieb im Baugewerbe.
Herbst: Durch regelmäßigen Niederschlag lässt sich der Boden meist leichter ausheben, die Nachfrage ist etwas geringer – Container sind in der Regel schneller verfügbar.
Winter: Gefrorener Boden erschwert das Abtragen erheblich, Transporte können durch Schnee und Eis verzögert werden. Erdarbeiten möglichst vor der Frostperiode abschließen.
Für kleinere Projekte lohnt sich nicht immer ein ganzer Container:
Big Bag: fasst bis zu 1 m³ Boden, wenig Platzbedarf, Abholung per Kranfahrzeug
Eigener Anhänger: für sehr geringe Mengen, wenn Sie den Boden selbst zur Deponie bringen – Gewicht und Ladungssicherung beachten
Wiederverwendung im eigenen Garten: die günstigste Lösung, z. B. für ein Hochbeet oder zum Auffüllen von Senken
In der Regel nein – Erdaushub gilt als Abfall und muss ordnungsgemäß entsorgt werden, auch bei kleinen Mengen. Kostenlos ist nur die Wiederverwendung auf dem eigenen Grundstück, etwa für ein Hochbeet oder zum Verfüllen von Senken.
Für kleine Mengen sind ein Big Bag (bis 1 m³) oder ein eigener Anhänger zur Deponie meist am günstigsten. Ab etwa 1–2 m³ wird ein Container wirtschaftlicher – die Preise beginnen bundesweit ab 290 € für 3 m³, abhängig von der Region.
Bezogen auf einen 3-m³-Container mit Preisen ab 290 € bis ab 589 € liegt der Preis pro Kubikmeter grob zwischen rund 97 € und 196 €. Größere Container senken den Preis pro m³ spürbar – bei 7 m³ liegt er je nach Region niedriger.
Ja, in kleinen Mengen können Sie Erdaushub selbst zu einer Annahmestelle oder Deponie bringen. Für größere Mengen aus Bauprojekten ist ein Container die praktischere Lösung, da Anlieferung und Abholung direkt organisiert werden.
Reiner Erdaushub darf nicht einfach abgeladen werden, sondern muss über eine zugelassene Annahmestelle, einen Wertstoffhof mit entsprechender Genehmigung oder einen Containerdienst wie CURANTO entsorgt werden.
Ja – das unkontrollierte Ablagern von Erdaushub, etwa im Wald oder auf fremdem Grund, gilt als illegale Abfallentsorgung und kann mit Bußgeldern geahndet werden.
Reiner, unbelasteter Boden darf auf dem eigenen Grundstück wiederverwendet werden, zum Beispiel zum Verfüllen von Mulden oder für ein Hochbeet. Größere Mengen, die nicht verwertet werden können, benötigen dennoch eine ordnungsgemäße Entsorgung über Container oder Annahmestelle.
Kleinere Steine unter 10 cm sind im normalen Erdaushub-Container erlaubt. Bei größeren Mengen an Steinen oder Grasnarbe ist der Container für Boden & Erdaushub mit Grasnarbe und Steinen die passende Wahl.
Anzeichen für verunreinigten Boden sind ungewöhnliche Verfärbungen, Ölflecken oder chemische Gerüche. Bei Verdacht sollte eine Bodenprobe analysiert werden, bevor der Aushub entsorgt wird.
Auf privatem Grund nicht. Steht der Container auf öffentlichem Grund wie Straße oder Gehweg, ist eine Stellgenehmigung der zuständigen Behörde erforderlich.
Datenstand: 28. Juli 2026