Autor: Sven Wähnke
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Wer mehr als eine Biotonne voll hat oder größere Mengen aus einem Baumschnitt, einer Heckenrodung oder Gartenreinigung loswerden will, stellt sich schnell die gleichen Fragen: Was kostet ein Container für Grünschnitt, Gartenabfall, Äste oder Laub? Was darf hinein, was nicht? Und wann darf überhaupt geschnitten und entsorgt werden?
Diese Seite beantwortet die häufigsten Fragen rund um die Entsorgung von Grünschnitt, Grüngut und Gartenabfällen – sachlich, mit echten Preisbeispielen, ohne Umwege.
Container mieten: Die effizienteste Lösung bei größeren Mengen an Ästen, Laub oder Heckenschnitt. Ein Grünschnittcontainer von CURANTO ist je nach Region in Größen von 2,5/3 bis 40 m³ verfügbar, steht bis zu 21 Tage kostenlos und wird direkt abgeholt. Der Aufwand für die Eigenanlieferung entfällt vollständig. Wer nicht sicher ist, welche Containergröße zur eigenen Abfallmenge passt, findet eine allgemeine Einordnung im Beitrag Containergrößen im Überblick.
Biotonne: Für kleine Mengen geeignet. Gras, Laub und dünne Äste passen in die meisten Biotonnen – bei größeren Ästen oder Heckenresten stößt sie schnell an ihre Grenzen.

Wertstoffhof / Grüngutannahmestelle: Viele Kommunen betreiben kostenlose oder kostengünstige Annahmestellen für Grüngut. Öffnungszeiten und Kapazitäten variieren je nach Gemeinde. Für große Mengen ist der Eigentransport aufwendig.
Kompostierung: Im eigenen Garten nur für kleinere Mengen sinnvoll. Holziges Material verrottet langsam und braucht lange, bis es verwendbar ist.
Häckseln: Eigene oder gemietete Häcksler zerkleinern Äste und Strauchschnitt. Das Häckselgut lässt sich als Mulch verwenden oder erleichtert zumindest den Transport zum Wertstoffhof.
In vielen Kommunen gibt es Möglichkeiten zur kostenlosen Grünschnittannahme:
Kommunale Grüngutannahmestellen: Viele Städte und Gemeinden nehmen Grünschnitt an Wertstoffhöfen kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr an – teils nur für Privatpersonen und bis zu einer bestimmten Menge.
Sonderaktionen: Einige Kommunen bieten an bestimmten Terminen (häufig Frühjahr und Herbst) kostenlose Strauch- und Baumschnittannahme an.
Biotonne: In vielen Tarifen ist die Nutzung der Biotonne in den Hausmüllgebühren enthalten – für kleine Mengen also faktisch kostenlos.
Ob und in welchem Umfang eine kostenlose Abgabe in der eigenen Gemeinde möglich ist, erfährt man beim zuständigen kommunalen Entsorger oder auf der Website der Stadtverwaltung. CURANTO bietet keine kostenlose Entsorgung, aber einen Festpreis mit voller Transparenz – ohne versteckte Kosten für Transport oder Deponierung.
Grundsätzlich das ganze Jahr – es gibt keine gesetzliche Sperrzeit für die Entsorgung selbst. Was es gibt, sind Regelungen zum Verbrennen und zum Schreddern sowie zum Baumschnitt während der Brutzeit.
§ 39 BNatSchG schützt Vögel und ihre Nester: Zwischen dem 1. März und dem 30. September dürfen Hecken, Gebüsche und Bäume nicht auf den Stock gesetzt oder abgeholzt werden. Schonender Rückschnitt – also das Kürzen ohne vollständige Entfernung – ist auch in dieser Zeit erlaubt. Die anfallenden Schnittabfälle dürfen anschließend jederzeit entsorgt werden.
Für die Abgabe am Wertstoffhof oder per Container gibt es keine Jahreszeitsperren. Ein Container von CURANTO kann das ganze Jahr geliefert werden.
In vielen Kommunen gibt es Möglichkeiten zur kostenlosen Grünschnittannahme:
Kommunale Grüngutannahmestellen: Viele Städte und Gemeinden nehmen Grünschnitt an Wertstoffhöfen kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr an – teils nur für Privatpersonen und bis zu einer bestimmten Menge.
Sonderaktionen: Einige Kommunen bieten an bestimmten Terminen (häufig Frühjahr und Herbst) kostenlose Strauch- und Baumschnittannahme an.
Biotonne: In vielen Tarifen ist die Nutzung der Biotonne im Hausmüllgebühren enthalten – für kleine Mengen also faktisch kostenlos.
Ob und in welchem Umfang eine kostenlose Abgabe in Ihrer Gemeinde möglich ist, erfahren Sie beim zuständigen kommunalen Entsorger oder auf der Website Ihrer Stadtverwaltung. CURANTO bietet keine kostenlose Entsorgung, aber einen Festpreis mit voller Transparenz – ohne versteckte Kosten für Transport oder Deponierung.
Der kleinste Grünschnittcontainer bei CURANTO liegt je nach Region bei 2,5 oder 3 m³. In unseren Beispielregionen lagen die Preise für diese Einstiegsgröße zwischen 199 € und 339 € – inklusive Anlieferung, Abholung und fachgerechter Entsorgung sowie bis zu 21 Tagen Stellzeit.
Der genaue Preis für die eigene Region wird im Online-Konfigurator nach Eingabe der Postleitzahl angezeigt.
In Regionen, in denen die 5-m³-Größe verfügbar ist, lagen die Preise in unseren Beispielen zwischen 259 € und 389 €. Wie bei allen Größen ist der genaue Preis von der Postleitzahl abhängig und wird im Konfigurator angezeigt.
Wann lohnt sich der 5-m³-Container? Für eine mittelgroße Gartenaktion – etwa einen vollständigen Heckenschnitt an einem Reihenhaus, den Frühjahrsschnitt mehrerer Obstbäume oder das Zusammenfassen von Herbstlaub und Strauchschnitt über mehrere Wochen. Mehr zur passenden Größe im Beitrag Containergrößen im Überblick.
Der 7-m³-Container ist bei CURANTO in nahezu jeder Region verfügbar. In unseren Beispielregionen lagen die Preise zwischen 269 € und 429 €.
Wann lohnt sich der 7-m³-Container? Bei größeren Gartenanlagen, Hanggrundstücken mit viel Strauchwerk, nach einem Baumrückschnitt mit mehreren Bäumen oder bei der kompletten Gartenreinigung vor einem Verkauf oder einer Neubepflanzung.
Der 10-m³-Container ist eine der meistgebuchten Größen für Grünschnitt bei CURANTO – für umfangreiche Gartenarbeiten oder kleinere Projekte im Garten- und Landschaftsbau. In unseren Beispielregionen lagen die Preise zwischen 319 € und 499 €.
Den genauen Preis für die eigene Region zeigt der Konfigurator.
Für umfangreichere Projekte – gewerbliche Gartenpflege, Grünflächenunterhaltung oder größere Rodungsarbeiten – bietet CURANTO je nach Region auch größere Grünschnittcontainer an. In unseren Beispielregionen lagen die Preise bei:
16 m³: ab 509 €
20 m³: zwischen 499 € und 739 €
24 m³: ab 629 €
36 m³: zwischen 779 € und 1.109 €
40 m³: zwischen 869 € und 1.159 €
Da nicht jede Größe in jeder Region verfügbar ist, zeigt der Konfigurator verlässlich, welche Optionen für die eigene Postleitzahl bestehen.
| Erlaubt: | Nicht erlaubt: |
|---|---|
| Rasenschnitt und Mähgut | Erde und Steine (erhöhen das Gewicht und verschmutzen die Fraktion) |
| Laub und Herbstlaub | Baumstämme und Wurzelstöcke ab ca. 15 cm Durchmesser → separater Container für Stämme und Wurzeln |
| Hecken- und Strauchschnitt | Kunststofftöpfe, Pflanzenstützen, Netze oder Folien |
| Äste und Zweige (bis ca. 15 cm Durchmesser) | Behandeltes Holz, Holzpaletten |
| Blumen- und Staudenreste | Küchenabfälle oder Speisereste |
| Verwelkte Pflanzen, Beetabfälle | Hausmüll jeder Art |
| Kleinere Wurzeln dünner Sträucher | Schutt |
Die saubere Befüllung lohnt sich: Sortenreiner Grünschnitt wird zu Kompost oder Biogas weiterverwertet. Fremdstoffe führen zu Mehrkosten bei der Aufbereitung, die sich im Entsorgungspreis niederschlagen können. Wie man einen Container generell richtig und platzsparend befüllt, steht im Beitrag Wie befülle ich einen Container richtig. Wann die Ladung als "voll" gilt und was das für die Abholung bedeutet, erklärt Zu viel ist zu viel – wann ist der Container voll.
Diese Frage taucht häufig auf – und die Antwort hängt davon ab, um was es genau geht.
Herüberragende Äste und Zweige: Grundsätzlich hat der Grundstückseigentümer das Recht, überhängende Äste des Nachbarbaums zurückzuschneiden, wenn sie sein Grundstück beeinträchtigen (§ 910 BGB). Der abgeschnittene Grünschnitt gilt jedoch als Eigentum des Nachbarn (Eigentümer des Baums) – man muss ihn also zurückgeben oder zumindest anbieten. Erst wenn der Nachbar das Material nicht annimmt, darf man es selbst entsorgen, sollte dies aber nicht auf eigene Kosten müssen. In der Praxis wird das häufig formlos geregelt.
Herübergefallenes Laub und natürlicher Abwurf: Laub, das auf das eigene Grundstück fällt, gehört dem Grundstückseigentümer – nicht dem Nachbarn. Die Entsorgungskosten trägt damit der Grundstückseigentümer selbst. Ein Anspruch auf Kostenbeteiligung des Nachbarn besteht nur in Ausnahmefällen (z. B. wenn der Baum nicht ortsüblich ist oder eine übermäßige Belastung darstellt – das ist oft strittig und einzelfallabhängig).
Fazit: Für Laub und normalen Pflanzenwurf auf dem eigenen Grundstück trägt man die Entsorgungskosten selbst. Bei zurückgeschnittenen Ästen gilt der Grundsatz: Material gehört dem Baumbesitzer.
Nein. Das Ablegen von Grünschnitt in der freien Natur – in Wäldern, auf Wiesen, an Feldrändern oder in Parks – ist in Deutschland verboten. Es gilt als illegale Entsorgung von Abfällen und kann nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie den Naturschutzgesetzen der Länder als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Bußgelder sind je nach Bundesland und Menge möglich.
Auch vermeintlich harmloser Grünschnitt schadet der Natur: Heimische Wiesen und Waldränder reagieren empfindlich auf gebietsfremde Pflanzenarten oder Nährstoffeinträge durch Grasschnitt und Heckenmaterial. Invasive Arten wie das Drüsige Springkraut oder der Japanische Knöterich können sich über illegal entsorgten Grünschnitt ausbreiten.
Die einzig zulässigen Wege sind die kommunale Biotonne, der Wertstoffhof, zugelassene Kompostieranlagen – oder ein Container von CURANTO.
Eine Mulde für Grünschnitt und ein Grünschnittcontainer sind dasselbe – je nach Region wird das gleiche Produkt unterschiedlich bezeichnet. Im Norden und Westen Deutschlands spricht man eher von einem Container, im Süden und in Österreich häufiger von einer Mulde. Gemeint ist immer ein offener Stahlbehälter, der per LKW geliefert, befüllt und wieder abgeholt wird.
Eine Grünschnitt-Mulde kostet bei CURANTO je nach Region und Größe zwischen 199 € und 1.159 € – inklusive Anlieferung, Abholung, Entsorgung und bis zu 21 Tagen Stellzeit. Den genauen Festpreis für die eigene Postleitzahl gibt es im Konfigurator auf curanto.de.
Ein Grünabfallcontainer – auch Grünschnittcontainer oder Gartenabfallcontainer genannt – kostet bei CURANTO je nach Region ab etwa 199 € bis 339 € für die kleinste verfügbare Größe (2,5 oder 3 m³). Je nach Standort sind Größen bis 40 m³ verfügbar.
| Containergröße | Typischer Einsatz |
|---|---|
| 3 m³ | Kleiner Garten, einzelner Heckenschnitt, Beetreinigung |
| 5 m³ | Mittelgroßer Garten, Frühjahrsschnitt, Laubentsorgung |
| 7 m³ | Großer Garten, mehrere Obstbäume, Strauchrodung |
| 10 m³ | Umfangreiche Gartenreinigung, kleinere Grundstücke im Garten- und Landschaftsbau |
| 12 m³ | Größere Privatgärten, regelmäßige Gartenpflege über mehrere Wochen |
| 16 m³ | Gewerbliche Gartenpflege, Parkpflege, Grünflächenunterhaltung |
| 20 m³ | Großprojekte, Hanggrundstücke, Baumrückschnitt mehrerer Bäume |
| 30 m³ | Kommunale Grünpflege, Gewerbe, große Außenanlagen |
| 36 m³ | Landschaftsbau, umfangreiche Rodungsarbeiten |
| 40 m³ | Großbaustellen mit Begrünung, gewerbliche Dauerpflege |
Nicht jede Größe ist in jeder Region verfügbar; die Auswahl im Konfigurator zeigt den aktuellen Stand für die eigene Postleitzahl. Eine allgemeine Einordnung aller Containergrößen unabhängig von der Abfallart gibt es im Beitrag Containergrößen im Überblick.
Rasenschnitt, Laub, Hecken- und Strauchschnitt sowie Äste bis ca. 15 cm Durchmesser. Erde, Steine, Kunststoff, behandeltes Holz und Hausmüll gehören nicht hinein – Details in der Tabelle weiter oben.
Alles, was beim Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen sowie bei der Gartenreinigung anfällt: Äste, Laub, Rasenschnitt, Strauchschnitt und Blumenreste – solange die Äste nicht dicker als etwa 15 cm sind.
In unseren Beispielregionen lag der 10-m³-Container zwischen 319 € und 499 €. Den genauen Preis für die eigene Postleitzahl zeigt der Konfigurator.
Ja, es handelt sich um dasselbe Produkt. "Container" und "Mulde" sind regional unterschiedliche Bezeichnungen für denselben offenen Stahlbehälter.
Containergrößen im Überblick – Größen, Maße und Auswahlhilfe für alle Abfallarten
Wann wird eine Stellgenehmigung benötigt – relevant, wenn der Container auf öffentlichem Grund stehen soll